Available in: Englisch Hindi Russisch Spanisch

So findest du den passenden Mädchennamen

Wer Nachwuchs erwartet und sich auf ein kleines Mädchen freuen kann, steht recht bald vor der wichtigen Frage, welchen Namen das neue Familienmitglied tragen soll.

Inspirationen gibt es viele, die Liste der beliebten Mädchennamen  ist ellenlang und auch die restliche Familie will mitreden.

Paten, Großeltern, Geschwister und Tanten – jeder hat seinen eigenen Geschmack und seine eigene Vorstellung welcher Name schick ist und welcher überhaupt nicht in Frage kommt.

Modern, traditionell oder ungewöhnlich?
Und was sagt überhaupt der Partner zum Wunschnamen?

Einen Mädchennamen zu finden ist gar nicht so einfach.

Deswegen hilft dir dabei unser Mädchennamen Ratgeber von Namen-finder.com 

Die Auswahl eingrenzen?

Ganz ohne Plan wird es schwierig aus der riesigen Auswahl an schönen Namen den passenden zu finden.

Daher überlege Dir am besten mit Deinem Partner zusammen, in welche grobe Richtung ihr gehen wollt und was für Euch gar nicht in Frage kommt.

Oft hilft es, wenn man im Internet  die vielen verschiedenen Namen überfliegt.

So findet Ihr heraus, was überhaupt gefällt und was nicht.

Alte Namen, nordische Namen oder sehr beliebte Namen – findet zuerst eine Tendenz, um die Möglichkeiten einzugrenzen.

Nicht alle Namen  für Mädchen gefallen Euch gleich gut, daher gehe am besten im Auswahlverfahren vor.

Namen die Dir gar nicht Gefallen oder in eine Richtung gehen, die nichts für Dich sind, fallen weg.

Die Liste wird so schon einmal ein wenig reduziert, aber der Weg zum perfekten Namen für Deine Tochter ist noch nicht zu Ende.

Wie viele Vornamen sollen es sein?

Heute werden Kinder zwar nicht mehr Klaus-Peter oder Roswitha-Gertrude  genannt, aber dennoch lieben manche Eltern den Klang einer schönen Namenskombination.

Eine sehr traditionelle Variante ist ein Doppelname  für ein Mädchen, welches sich aus einem ausgesuchten Namen und dem Namen  einer Verwandten oder der Taufpatin zusammensetzt.

Hier musst Du ein wenig Acht geben, ist der zweite Name modern und zeitgemäß, können beide Namen zusammen den Rufnamen ergeben.

Möchtest Du Deiner Mutter oder Tante aber nur einen Gefallen tun, obwohl deren Name eigentlich nicht in die heutige Zeit passt und Dir auch nicht gefällt, dann hast Du die Möglichkeit nur einen Namen  als Rufnamen einzutragen.

Der andere Name – oder auch mehrere andere Vornamen  –  werden zwar in der Geburtsurkunde und später im Ausweis  aufgeführt, aber nicht im Alltag verwendet.

Ein harmonisch klingender Vorname  ist auch eine gute Lösung, wenn Du und Dein Partner Euch nicht entscheiden könnt zwischen zwei oder vielleicht auch drei oder vier Namen, die zur Auswahl stehen. Mehr als fünf Namen dürfen es nicht sein.

Auf der Beliebtheitsskala?

Beliebte Mädchennamen werden oft vergeben.

Lea, Marie oder Sophie sind Beispiele dafür, wie schnell ein Hype um einen Namen entsteht.

So kann es sein, dass in der Kindergartengruppe mehrere Mädchen Emma, Mia oder Laura  heißen.

Originell ist ein solcher Name daher nicht und oft nervt es den Nachwuchs auch irgendwann so zu heißen wie vier andere Kinder in der Schulklasse.

Auf der Liste der beliebtesten Vornamen findest Du die derzeit angesagtesten Namen für Mädchen.

Gefällt Dir einer der davon, so kannst Du Ihn für Dich in die engere Auswahl nehmen.

Du kannst die Beliebtheitsskala  auch dazu verwenden, um genau das zu vermeiden. Streiche solch übermäßig häufig verwendeten Namen von Deiner Liste.

Das sorgt dafür, dass Dein Baby einen selteneren Namen bekommt und später die einzige Selma, Sandra oder Karina im Freundeskreis ist. 

Die Gefahr dabei ist, dass der Name  zu  ausgefallen ist und für Hänseleien sorgt. Exotische Namen sind deswegen mit Vorsicht zu genießen, sie müssen meistens buchstabiert werden – am Ende sind sie trotzdem falsch geschrieben.

Der Chantalismus?

Sie waren einst beliebt, wurden in bestimmten Regionen oder Gesellschaftsschichten oft vergeben und haben sich ihren Ruf erworben.

Die unfeine Bezeichnung dafür lautet Unterschichtnamen, was gleichbedeutend ist mit geringer Schulbildung und wenig Perspektive im Leben.

Viele Comedians und Autoren reiten auf dieser Welle und sorgen dafür, dass der Dauerbrenner in Sachen Vorurteile gegenüber Namen  nicht abreißt.

Wer seine Tochter heute Cheyenne, Shania oder eben Chantal nennt, tut ihr keinen Gefallen.

Die Negativbehaftung solcher Namen ist einfach zu groß, schnell wird eine Jaqueline  zur leistungsschwachen oder faulen Schülerin, die bestimmt ADHS hat und aus schwierigen Verhältnissen kommt.

Bei der Wahl des passenden Namens musst Du überlegen, ob Dein Favorit nicht mit einem schlechten Ruf behaftet ist und Du Dein Kind unnötigem Spott aussetzen würdest. 

Positive Namen?

Der berühmte Chantalismus geht aber auch in die andere Richtung.

Bist Du auf der Suche nach einem Namen  für Deine Tochter, so gibt es viele positiv behaftete Möglichkeiten.

Namen machen Leute – und manche Namen strotzen nur so vor Energie und Sympathie.

Während man eine Mandy heutzutage also eher belächelt, wird Helena mit Schönheit, Klugheit und Liebreiz verbunden.

Und das ohne überhaupt einen Blick auf das betreffende Mädchen geworfen zu haben.

Der Ruf der so einem Namen  vorauseilt ist enorm und positive Erwartungen sind nie verkehrt.

Achte drauf und wähle klug, Du könntest Deinem Baby mit dem richtigen Namen einen großen Gefallen tun.

Bedeutung der Namen?

Die Bedeutung ist wichtig! 

Die meisten Namen haben eine Bedeutung von der kaum jemand weiß.

Es ist schön wenn der Name etwas Positives bedeutet wie Weisheit oder Klugheit.

Traditionell wurden einem Neugeborenen so gewisse Eigenschaften  mit auf den Weg gegeben, das ist in vielen Kulturen heute immer noch fest verankert.

Daher musst Du – vor allem bei einem internationalen Namen – genau überprüfen was er bedeutet.

Das prominenteste Beispiel für eine solche Namensgebung, die schief gelaufen ist, ist Suri Cruise.

Ihre Eltern waren der Meinung, Suri bedeute Prinzessin, was teilweise auch stimmt. Im Japanischen bedeutet der Name allerdings Taschendieb – keine so gute Wahl für ein kleines Mädchen.

Auch der beliebte Name Amelie hat so seine Tücken.
In der Pathologie ist dies der Begriff für das Fehlen von Armen und Beinen.

Es lohnt sich also auf jeden Fall die Wunschnamen genau zu überprüfen, einen Namen im Nachhinein ändern zu lassen ist schwer.

Der Klang des Namens?

Viele Namen sehen nur auf den Papier schön aus.

Sprich den Namen laut aus, rufe ihn oder flüstere ihn leise, um zu wissen wie sich der Klang  in Deinen Ohren anhört.

Stell Dir vor Du bist auf dem Spielplatz, wie würde sich dort der Name anhören?

Oder wie würde es sein, wenn später der Lehrer in der Schule Dein Kind aufruft? 

Ein Vorname sollte auch immer zum Nachnamen passen.

Als Faustregel gilt, ist der Nachname kurz, darf der Vorname länger sein und umgekehrt.

Beide Namen sollten miteinander harmonieren und am besten sollten sich daraus auch keine lustigen Kombinationen oder Reime machen lassen.

Claire Grube ist das bekannteste Beispiel für eine derartige Kombination, die in die Hose gegangen ist.

Eine Name der erlaubt ist, ist Marie-Johanna.

Vorsorglich weisen Standesbeamte aber bei dieser Kombination auf die Ähnlichkeit zum Wort „Marihuana“ hin. Vor allem wenn der Name schnell ausgesprochen wird. 

Neben dem vollen Namen, musst Du auch auf die Initialen achten.

WC, OO, NSA oder andere Abkürzungen sollten diese nämlich nicht ergeben, denn auch das führt irgendwann zu Gelächter und Hänseleien. 

Verrückte Namen aus aller Welt

Manche Eltern lieben ihren Sportverein so sehr, dass der Nachwuchs Borussia heißen muss.

Andere wiederum wählen als Namen Porsche, Fanta oder Tarzan.

Die Gründe für seine solche Namensgebung sind oft für viele nicht verständlich und eigentlich schützt das  Namensrecht  davor, dass der Namensträger dem Spott oder der Lächerlichkeit ausgesetzt wird.

Das ist aber immer eine Ermessensfrage und neuerdings ist es erlaubt sein Kind Judas zu nennen.

Es ist in Ordnung wenn Du auf ausgefallene oder verrückte Namen stehst, aber vielleicht macht sich der Name Ikea oder Schneewittchen bei einem Haustier besser, als bei einem Kind.

Solche Namen sind ein Statement, ohne Frage, aber sie führen leider auch dazu, dass Kinder die so heißen, immer wieder mit ihrem Selbstwertgefühl kämpfen müssen.

Ein origineller Name kann auch etwas sehr Schönes sein.

Seltenheit  ist wichtig, damit nicht mehrere Kinder gleichzeitig den Kopf drehen wenn Du Deine Lea oder deine Emily rufst.

Exotisch darf es ruhig auch ein wenig sein.

Inessa oder Lale sind hübsche Namen, sofern sie zum Nachnamen passen.

Und nicht zuletzt das Aussehen sollte eine Rolle spielen.

Daher passiert es oft, dass Eltern nach der Geburt Ihres Kindes plötzlich einen ganz anderen Namen vergeben als geplant.

Der blonde und zarte Nachwuchs sieht dann vielleicht doch eher nach einer Merle  aus als nach einer Seraphina.

Das dunkelhaarige und propere Mädchen ist hingegen keine Femke, sondern eher eine Allegra.

Niedliche Namen?

Viele Eltern sind vernarrt in Ihr Baby und finden es so niedlich, dass auch der Name  zu dem süßen kleinen Wesen passen muss und ebenso niedlich sein soll. 

Das Kind wird irgendwann größer und älter und vor allem erwachsen.

Dann ist es nicht nur im Privatleben peinlich wenn man Fee oder Wolke heißt, auch im Berufsleben wirkt sich das eher negativ aus.

Vor allem in sehr konservativen Berufen können solche Namen schnell zu einem Stirnrunzeln führen und sogar den Erfolg beeinträchtigen.

Eine Anwältin mit dem Vornamen Bluebell wirkt wenig vertrauenswürdig.

Wählst Du einen Namen  für Dein Kind, so achte darauf, dass dieser ihm nicht lebenslang Steine in den Weg legt. 

Fremdsprachige Namen sind in einigen Regionen und auch in bestimmten sozialen Schichten beliebt.

Passt der Vorname dann zum Nachnamen ist nichts dagegen einzuwenden, originell sind solche Namen allemal.

Aber eine Gina-Coralee Müller  oder eine Beverly Huber werden wohl eher weniger glücklich werden mit ihrem Namen.

Tips und Tricks

Am besten überlegst Du nicht zu lange, oft ist die erste spontane Eingebung die beste und wird nach langem Überlegen sowieso gewählt.

Hör auf Dein Herz und auf Deinen Partner, aber nicht auf die ganze Familie, Freunde, Bekannte oder Arbeitskollegen.

Jeder hat seinen eigenen Lieblingsnamen.

Wichtig ist herauszufinden, welcher Deiner ist und wie Du Deine Tochter nennen möchtest. 

Namensbücher oder Listen im Internet können hilfreich sein.

Du und Dein Partner sollten zuerst getrennt voneinander die Vorschläge studieren, verschiedenen Namen ankreuzen und dann miteinander besprechen.

Lasst Euch nicht unter Druck setzen.

Aussagen wie „Was ihr habt noch keinen Namen??“ blendet ihr am besten aus.

Im Endeffekt könnt Ihr Euch immer noch entscheiden, wenn Ihr Euer Baby in den Armen haltet.

Und selbst dann habt Ihr noch ein paar Tage Zeit bis die Geburt auf dem Standesamt beurkundet wird und ein endgültiger Name feststehen muss. 

Auf zu ausgefallene Namen zu verzichten ist besser.

Diese Namen sind schwer zu schreiben für Grundschüler und führen vielleicht zu negativen Erfahrungen.